Hubschrauber sind unsere Welt.

Reiseberichte von unseren Heli-Touren
Heli-Touren mit Heli Transair:

Unvergessliche Flugerlebnisse in bester Gesellschaft

Gruyère

Einmal dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen und zurückreisen in eine stressfreie Zeit. Klingt zu schön um möglich zu sein? Das Städtchen Gruyère (Kanton Fribourg) in den Schweizer Voralpen gelegen, bietet den idealen Ort dafür. Autos und Hektik werden vor den Stadttoren zurückgelassen. Dahinter eröffnet sich eine kleiner Ort ganz im mittelalterlichen Flair. In dieser malerischen Umgebung ein Wochenende zu verbringen war unser Ziel.

Von Egelsbach aus ging es mit der EC120 erst einmal nach Bremgarten. Nach einer Tankpause kann hier der Zoll geregelt werden, der bei einem Flug in die Schweiz notwendig ist. Der Tower in Bremgarten ist sehr modern und komfortabel für Piloten eingerichtet, sodass die Bürokratie leicht von der Hand geht.  Eindrucksvoll und traumhaft gestaltet sich der weitere Flug über Basel, die vielen Schweizer Seen und dem kleinen Abstecher zum Genfer See. Die Voralpen boten ein malerisches Panorama und viel zu schnell erreichten wir den kleinen Flugplatz von Gruyère. Der Fluglotse freute sich über unseren Besuch und bot sich gleich netterweise nach der Landung auch als Chauffeur an. Unkompliziert und schnell gelangten wir so zum Schloss Gruyère – einem der eindrücklichsten in der Schweiz.

Heli-Tour Gruyère

Zu Fuß ging es über Kopfsteinpflaster hinein in den Ort der Ruhe. Die Hostellerie St. Georges war unser Domizil für die nächste Zeit und zeichnete sich durch persönlichen und freundlichen Service aus.  Zu Abend genossen wir im Chalet die rustikale Schweizer Küche und selbstverständlich auch ein Käsefondue in einem äußerst gemütlichen Rahmen.
Doch weit mehr als einen Blick in die Historie bietet Gruyère. Das einzige Museum von Hans Rudolf Giger, der durch seinen Film „Alien“ bekannt wurde,  ist hier zu finden. Eine üppige Sammlung der fantastischen neo-surrealistischen Kunst des Oskarpreisträgers lädt zum Gruseln und Abtauchen in eine andere Welt ein.

Heli-Tour Gruyère

Die Welt der Aliens führte uns zum genialsten Platz des Ortes – der Giger Bar. Im antiken Gewölbekeller erstreckt sich eine Bar im Alien-Design. Die Barhocker sind Skeletten nachempfunden, futuristische Lampen baumeln von der Decke und Schädelknochen zieren die Wände. Die Spiegel und Beleuchtungselemente machen die Bar zu einem Ort auf unbekanntem Planeten.
Der neue Morgen startete mit einem erlesenen Frühstück mit sensationellem Blick auf die Berge. Eines der über 600 Fotos dieses Wochenendes.
Der Rückflug mit Zwischenstopp in Bremgarten rundete unsere stressfreie Auszeit ab. Kurz um; ein ganzes Wochenende Wellness für die Seele.

Goodwood Festival of Speed
Goodwood Festival of Speed

Eine gigantische Gartenparty im Schlosspark von Earl of March bei der es nur um eines geht: Autos. In jeder Fabrikation und Variation, jeden Baujahrs und Baumusters, die gelebte Faszination Automobil.

Jedes Jahr im Juni lädt der Graf dazu ein, und dieser Einladung folgen sämtliche Automobilhersteller, dutzende Formel-1 Teams samt jeweiligen Fahrern und Weltmeister aller Jahrgänge und Klassen. Selbst Sebastian Vettel oder Emerson Fittipaldi ließen es sich dieses Jahr nicht entgehen. Mehr als ein Grund auch für uns, einmal dort vorbeizuschauen: Mit zwei Eurocoptern EC 120, einer Guimbal Cabri G2 und einer Robinson R44 war unsere Reiseflotte komplett.

Heli-Tour Goodwood Festival of Speed

Am Freitag Morgen brachen wir von Egelsbach auf nach Luxemburg, begleitet von strahlendem Sonnenschein. Kurz nach der Grenze wurden wir eines Besseren belehrt, denn das Wetter verschlechterte sich zusehends. Auf dem Flughafen in Luxemburg verbrachten wir so mehr als zwei Stunden (mit unzähligen Kaffees), bis sich das Gewitter verzogen hatte und wir unseren Flug fortsetzen konnten. Nun war französischer Boden unter unseren Kufen, und wir flogen entlang der französisch-belgischen Grenze zum Flugplatz Valenciennes Denain (LFAV). Nach einem kurzen Tankstopp zog es uns förmlich Richtung Küste, und wir steuerten Calais (LFAC) an. Bereits im Anflug konnten wir den Ärmelkanal erblicken. Doch bevor wir wieder abheben konnten, bekamen wir von Michael Meier eine Einweisung zur Notwasserung und der Handhabung von Schwimmwesten und Rettungsbooten. Perfekt gebrieft ging es dann übers Meer, und wir flogen etwa 15 Minuten lang mit Wasser unter den Kufen bevor wir Dover an der englischen Küste erreichten. Entlang der wunderschönen Kreidefelsen, die bis zu 160 Meter hoch aus dem Wasser ragen, flogen wir nach Westen zum Flugplatz Lydd (EGMD). Hier erledigten wir neben den Landegebühren auch den Eingangszoll für Großbritannien.

Heli-Tour Gruyère

Bereits 40 Minuten später erreichten wir unser Übernachtungsdomizil, das Ashdown Park Hotel. Die Hubschrauber und wir waren hier sehr willkommen, und es war ausdrücklich erwünscht, möglichst nahe am Schlosshotel zu landen. Auch hier wurden wir gleich von Pagen empfangen und konnten den Service des Hauses genießen. Die Hubschrauber waren der Anziehungsmagnet schlechthin, und viele Gäste des Hotels waren rund um die Maschinen zu finden. Auch eine Hochzeitsgesellschaft, die im Anwesen feierte, bekam unsere Ankunft mit. Kurzerhand bat uns der Trauzeuge, einen Rundflug für das Brautpaar zu ermöglichen. Diesem Wunsch kamen wir gerne nach, und das Brautpaar war hellauf begeistert! Unsere Hubschrauber bekamen danach einen Ehrenplatz direkt auf dem Golfplatz vor dem Schlosshotel. So hatten wir die Möglichkeit, direkt mit Blick auf die Maschinen zu dinieren, und verbrachten einen entspannten Abend im Hotel.

Am nächsten Morgen überraschte uns der Service des Hotels mit der druckfrischen Tageszeitung vor der Zimmertür und einem erlesenen Frühstück. Voller Vorfreude brachen wir auf zum 25-minütigen Flug nach Goodwood und dem Festival of Speed. Auf dem Landefeld reihten wir unsere Maschinen ein und waren sogleich in Fachdiskussionen mit anderen Piloten verwickelt. Eine Panne gab es dann beim Tanken, denn auf dem Weg zu unseren Helikoptern fuhr sich der Tankwagen in der Wiese fest. Nachdem es auf dem Gelände jedoch nicht an PS-starken Maschinen mangelte, war das Problem rasch behoben. Der persönliche Shuttleservice brachte uns direkt vom Helikopter zum Check-in-Schalter und anschließend auf das Festivalgelände. Uns bot sich ein unbeschreiblicher Anblick an Autos; von alt über modern bis hin zu Prototypen der nächsten Generation war jedes Modell vorhanden. Es war unvorstellbar, und wir konnten uns in den gigantischen Ausstellungsräumen nicht satt sehen. Als wir zur Tribüne vorgedrungen waren, wurden wir Augenzeugen eines etwas ungewöhnlichen Einparkvorgangs: Längs einparken im Drift mit Vollgas, was zu einer Punktlandung zwischen den Stoßstangen der parkenden Wagen führte. Doch nicht nur spektakuläre Shows wurden geboten, permanent fuhren Wagen jeder Generation ihre Runden vor der Tribüne, und keiner tauchte auch nur zweimal auf. Unzählige Rennwagen der aktuellen und vergangenen Formel 1 Saison waren ebenfalls zu besichtigen. Auch die Weltmeister verschiedenster Klassen und Generationen waren betont publikumsnah und gaben unzählige Autogramme. Nicht entgehen ließen wir uns die Flugshow der Air Force, die den Himmel in Formation verdunkelte. Wir konnten gar nicht alle Eindrücke aufnehmen, die dieses Festival uns bot. 

Bequem per Shuttleservice wurden wir wieder zurück zu unseren Maschinen gebracht und genossen auf dem Rückweg noch einmal den Blick über das riesige Gelände und die unzähligen Automobile. Nach einer weiteren Nacht im Parkhotel brachen wir am Sonntagmorgen wieder gen Heimat auf. Wir entschlossen uns zu einer etwas längeren Strecke entlang der Südküste Englands, um die einzigartige Landschaft genauer betrachten zu können. Die exklusiven Villen am Strand waren sehenswert. Nach der Kanalüberquerung zurück nach Frankreich mussten wir in Calais erfahren, dass die Tankstelle defekt war. Kurzerhand planten wir unseren Flug nach Le Touquet (LFAT) um. Dies bescherte uns noch eine schöne französische Küstenstrecke. Überraschenderweise hieß es, wir könnten alle gleichzeitig landen, und wir entdeckten daraufhin die nebeneinander aufgereihten Helipads. So ließen wir es uns nicht nehmen, in Formation synchron zu landen. Nach der Betankung der Hubschrauber ging es dann nonstop über Frankreich und Luxemburg zurück nach Egelsbach in etwa 2,5 Stunden Flugzeit.

Für uns ein äußerst gelungenes Wochenende, das nach einer Wiederholung verlangt. Besonders die Küste Englands ist ein Wiedersehen wert. Besonders beeindruckte uns die Freundlichkeit der Engländer und die Offenheit für Hubschrauber. Unsere Hubschrauber waren stets willkommen, und es war erwünscht direkt im Schlosspark oder möglichst nahe am Zielort zu landen. So lässt sich das Wochenende als PS-starke Punktlandung zusammenfassen.

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Heli-Tour Goodwood Festival of Speed
Die Red Bull Tour

Ein freies Wochenende und keine Termine? Das kommt ja selten genug vor, und genau deshalb wünschten wir uns ein außergewöhnliches Wochenende. Was kann man sich da Schöneres vorstellen, als mit dem Helikopter in die Luft zu gehen und gen Süden zu fliegen? Wir befassten uns mit der Entstehungsgeschichte eines Eurocopters, genossen Bergpanorama, lernten den A1 Ring und den Wolfgangsee kennen und begaben uns auf Zeitreise zurück in der Luftfahrtgeschichte...

Als die Vorplanungen gemacht waren, konnten wir uns am 10. Mai 2012 zur allgemeinen Flugvorbereitung treffen. Mit dabei: Dr. Gerd Eckelmann, Dorle Herrmann, Uwe Werkmann, Carola Esser, Julia Glaser, Susanne und Dirk Herr. Ein gemeinsames Briefing mit anschließendem gemeinsamem Essen brachte uns auf einen gemeinsamen Stand der Dinge.

Mit drei Hubschraubern ging es am frühen Freitagmorgen los. Zwei Robinson R44 und ein Eurocopter EC 120 waren unsere Reisemaschinen. Das erste Ziel war das Werk von Eurocopter in Donauwörth. Nach einem kurzen Tankstopp in Augsburg hatten wir die Möglichkeit, gegen 13 Uhr direkt im Werk zu landen und eine Werksführung zu machen. Der Empfang im Werk durch Dietmar Strohofer, Sales Manager Central Europe, war sehr herzlich. Die anschließende Besichtigung unter der Leitung von Herrn Gerkisch war kurzweilig, informativ und mit vielen Hintergrunddetails unterlegt. Wir konnten den in der Erprobung befindlichen Hubschrauber T145 T2 aus nächster Nähe besichtigen und waren begeistert. Der zuständige Testpilot und die Bordtechniker stand für alle unsere Fragen zur Verfügung. Anschließend durften wir die heiligen Produktionshallen betreten. 
Hier werden unter anderem hergestellt:

  • EC135 – zivile Produktion
  • EC145C2 – zivile Produktion
  • CH53 – militärische Wartung
  • Sea Lynx – militärische Wartung
  • Sea King – militärische Wartung
  • Tiger – militärische Fertigung
  • NH90 – militärische Fertigung

Alle Varianten und Baumuster waren vor Ort, und wir konnten begutachten, probesitzen und all unsere Fragen stellen. Gegen 15.30 Uhr mussten wir schweren Herzens das Werk verlassen, nahmen aber um so mehr Eindrücke mit.

Red Bull Tour

Unser nächstes Ziel war Niederöblarn (LOGO) in Österreich. Ein traumhaft schöner kleiner Flugplatz, an dem hauptsächlich Segelflugverkehr stattfindet. Die Leute vor Ort begrüßten uns sehr freundlich und zuvorkommend, denn zunächst mussten uns die  Segelflieger den Platz vor der Tankstelle freimachen. Damit der kräftige Wind der Rotoren keinen Schaden anrichtet an den leichten Segelflugzeugen. Nachdem dies erledigt war konnten wir an die Zapfsäule schweben, allerdings hatte es die Tankstelle aber in sich. Wenn man nicht weiß wie diese funktioniert, dann dauert es schon etwas länger. Ein Tipp: Auf dem Tankschlüssel ( bekommt man in der Flugleitung ) ist eine Nummer eingraviert. Diese Nr. ist der Code um die Tankstelle freizuschalten. Wenn man es weiß ist gut, wenn nicht, muss man hin und herlaufen zwischen Flugleitung und Tankstelle. Unsere gelaufen Kilometer wollen wir lieber für uns behalten. Da wir uns aber als sportlich bezeichnen macht es auch noch Spaß. Ein Eis nach dieser Anstrengung versüßte uns den Abflug zum nächsten Ziel.

Die ehemalige F1 Strecke am A1 Ring. Dieser wurde komplett durch RED BULL umgebaut und ist heute als Rennstrecke u.a. für die DTM oder als Eventlocation zu buchen. Um dort hinzugelangen konnten wir zunächst das herrliche Alpenpanorama genießen. Über dem Chiemsee vorbei an Bad Reichenhall, Salzburg, dem Watzmann, St. Johann und den Tauern. Eine traumhafte Kulisse.

Die Landung am A1 Ring erfolgte gegenüber der Start- und Zielgeraden. Durch eine kurzfristige Änderung seitens der Ring-Verantwortlichen konnten wir dort jedoch nur kurz stehen bleiben. Die Hubschrauber mussten umgesetzt werden. In einem abgesperrten Gebiet wurden sie dann „bettfertig“ gemacht und die ganze Nacht von der Security bewacht. So konnten auch wir den Abend genießen und uns an der Bar der Aussichtsterrasse entspannen.

 
Red Bull Tour

Die kommende Nacht sollten wir in einem Hotel verbringen welches ebenfalls zum RED BULL Konzern gehört. Dieses Hotel ist was Besonderes, luxuriös und mit viel Liebe zum Detail. Die Maisonette-Zimmer, das Ambiente, der Wellnessbereich, alles war traumhaft schön. Das Besondere war sicherlich auch, dass wir die ersten Gäste im Hotel waren. Unsere Ankunft passte mit der Eröffnung zusammen. In einem Hotel der erste Gast zu sein erlebt man auch nicht alle Tage. Abends wurden wir dann noch zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Diese fand in dem neuen Stall statt. Die zukünftigen Pferdeboxen waren für die Gäste entsprechend hergerichtet worden. Uns wurde ein zünftiges Abendessen mit Brot, Schinken, Käse uvm. gereicht. Es war rustikal und extrem schmackhaft. Als Überraschung wurde vor unseren Augen ein Ei zubereitet. Kein Hühnerei, sondern ein Straußenei. Ein Straußenei enthält umgerechnet 28 Hühnereier. Nach dem üppigen Abendessen konnten wir uns einfach in die neuen Betten fallen lassen.

Am nächsten morgen sollte der Flug in Richtung Wien starten. Wir hatten sehr gutes Wetter am Morgen. Die Wettervorhersage ließ aber nichts Gutes für den weiteren Tagesverlauf ahnen. Unwetter, Regen und starker Wind führten dazu, dass wir den geplanten Flug in das Weingut bei Wien absagten und statt dessen direkt an den Wolfgangsee flogen. Es stellte sich als die richtige Entscheidung heraus. Eine Stunde nach unserer Landung wurde das Wetter in St. Wolfgang so schlecht, dass den ganzen Tag über kein VFR Flug mehr möglich gewesen wäre. Die Landung erfolgte am Campingplatz von St. Wolfgang und war sicherlich nicht nur für die Piloten eine außergewöhnliches Erlebnis.

Unser Ziel war das Eventhotel Scalaria, welches direkt am Seeufer liegt. Dort wurden wir am Landeplatz bereits von Projektmanager Herrn Humberto Schenk empfangen und zum Hotel gefahren. Es ist ein Hotel, welches nur in Verbindung mit einem Event gebucht werden kann. Allerdings ist die Aussicht aus dem Zimmer mit Alpenblick und im Vordergrund der Wolfgangssee schon eine Reise wert. Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet hatten gab uns Herr Schenk eine Führung durch die Scalaria. Drehbare Bühnen, tolle Videos, die Mystic Underworld, das Schloss, der CircusCircus und vieles mehr macht dieses Hotel zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Der Eigentümer Herr Peter Gastberger und Herr Schenk mit ihren immerwährenden neuen Ideen bilden den Erfolgsfaktor für dieses Hotel.

 

Wie bereits erwähnt, konnten wir nicht nach Wien fliegen. Die nun gewonnene Zeit konnten wir uns allerdings mit einem kulturellen Teil ausfüllen. Ca. 15 km östlich vom Wolfgangsee liegt in Bad Ischl die Kaiservilla von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich. Sie diente dem Kaiserpaar als Sommerresidenz. Der Kaiser starb 1916 und war bis 2 Jahre vor seinem Tod jeden Sommer in Bad Ischl anzutreffen. Nach einer interessanten Führung im Schloß konnten wir uns anschließend in der kaiserlichen Hofkonditorei Zauner von den süßen Annehmlichkeiten der Kaiserin Sissi und des Kaisers überzeugen. Beide waren von den Künsten ihrer Konditorei in Bad Ischl so überzeugt, dass sie sich die Leckereien bis nach Wien liefern ließen.

Wieder im Hotel angekommen wurden wir dann am Abend mit einem köstlichen Abendessen im Schloss versorgt. Dem anschließenden DFB Pokalspiel konnten dann nur die Fans des BVB etwas Positives abgewinnen.

Am nächsten Morgen war das Wetter deutlich aufgeklart. Der Himmel zeigte sich, die Sonne kam raus und somit stand dem Rückflug stand nichts entgegen. Unser Gastgeber Peter Gastberger lies es sich nicht nehmen uns im Speedboot direkt zum Helilandeplatz zu bringen. Und wir lernten: Nicht nur unter den Wolken kann man tief fliegen!

So starteten wir gegen 10.30 Uhr am Wolfgangsee mit dem Ziel Salzburg. Ein Besuch im legendären Hangar 7 und Hangar 8 stand an. Wir hatten hier mit Gerd Strobl, The Flying Bulls jemanden an unserer Seite, der uns mit sehr viel Hingabe und Engagement durch die einzelnen Abteilungen führte und dabei viele interessante Hintergründe erzählen konnte. Z.B haben wir erfahren, dass die ausgestellte DC 6 die ehemalige Maschine von Marschall Tito war. Als das Flugzeug von RED BULL aufgekauft wurde befand es sich in einem nicht flugfähigen Zustand. Insgesamt dauerte es 4 Jahre und 25.000 Arbeitsstunden um das Flugzeug wieder in die Luft zu bekommen. Selbstverständlich stehen im Hangar 7 auch unterschiedliche F1 Boliden und viele andere interessante Exponate. Alle Luftfahrzeuge sind übrigens flugtüchtig und werden regelmäßig geflogen.

Nach einer kurzen Stärkung starteten wir zum Heimflug. Ein Tankstopp legten wir noch in Straubing ein, danach ging es weiter zur Homebase nach Egelsbach.

Wir haben ein tolles, erlebnis- und ereignisreiches Wochenende erlebt. Wir durften bei Eurocopter einkehren, den A1 Ring anfliegen, in außergewöhnlichen Hotels übernachten, tolle Abende erleben und nebenbei auch noch Hubschrauber fliegen.

Rundum ein außergewöhnliches freies Wochenende. alle Fotos

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